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Ein Bild – viele Möglichkeiten

Erweiterungen beim Flexmodul Bild/Foto/Unterschrift

Das Flexmodul Bild/Foto/Unterschrift ist jetzt so ausgebaut, dass sich beim Seitenlayout mit einem Klick Bild und Text komfortabel und variantenreich kombinieren lassen.

Beispiele der Formatierung:

  • Bild/Foto in unterschiedlichen Größen (30%, 40%, 50%, 100%)
  • mit/ohne Rahmen
  • Text links-, rechtsbündig
  • Text umfließend, nicht umfließend
  • Abstände

Bildschirmfoto 2013-04-04 um 09.17.44

Probieren Sie es doch einfach mal aus!

Texten fürs Web

In der Praxis wird oft bereits bestehender Content der Einfachheit halber für den Webauftritt wiederverwertet. Warum ein Text, der als Print verfügbar ist, nicht – wie gerne praktiziert – 1:1 ins Web übernommen werden soll, erklärt sich jedoch durch das Leseverhalten am Bildschirm.

Das Lesen am Bildschirm unterscheidet sich stark vom Lesen von Printprodukten. Das besagt eine Studie von Jakob Nielsen (Usabilityexperte, Schriftsteller). Er hat herausgefunden, dass ein Großteil der Internet-Nutzer (79%) den Text einer neu geöffneten Seite lediglich scannen, anstatt Wort für Wort zu lesen.
Dass sich aus diesen Erkenntnissen (im Gegensatz zu Printprodukten) andere Anforderungen für das Texten von Webinhalten ergeben, liegt auf der Hand. Folgende Übersicht stellt wichtige Kriterien vor, die bei der Konzeption von Web-Texten zu beachten sind:

Aufbau: Nicht linear aufbauen

Im Print-Bereich (Zeitungen, Zeitschriften) werden Texte mit dem Ziel geschrieben linear, also von vorne nach hinten gelesen zu werden. Ein klassischer linearer Aufbau à la „Einleitung, Argumentation und Folgerung“ funktioniert im Web nicht. Die Leser haben es meist eilig und keine Zeit oder Geduld, langen Gedankengängen zu folgen, um erst am Ende des Textes mit der Message belohnt zu werden. Deshalb wird hier die Reihenfolge umgekehrt, der Web-Text soll mit der Message beginnen. Der Vorteil: Der interessierte Leser weiß sofort, um was es geht. Er kann selbst entscheiden, ob er weiter lesen möchte.

Darstellung: Strukturieren

Damit der Leser die für ihn relevanten Informationen im Text schneller findet, soll der Text gut strukturiert sein. Langer Fließtext erschwert die schnelle Informationsaufnahme. Durch die Unterteilung des Textes nach Themenblöcken in kurze Absätze und das Einfügen von untergeordneten Überschriften ist es dem Leser möglich, die Inhalte schneller zu erfassen.
Es ist erwiesen, dass das Lesen am Bildschirm für die Augen anstrengender ist als das Lesen auf Papier. Die Folge ist, dass der Lesefluss am Bildschirm um ein Viertel verlangsamt ist.
Länge: Kurz halten

Lesen am Bildschirm stellt eine Belastung für die Augen dar. Um den Leser nicht unnötig zu strapazieren, sollen Texte auf Websites daher nicht zu lang sein. Weniger ist also mehr. Sollte sich der Text nicht weiter kürzen lassen, bietet es sich an, ihn in einzelne Blöcke zu unterteilen und auf mehreren Seiten zu präsentieren. Eine Printversion sollte dem Leser zusätzlich zur Verfügung stehen.

Stil: Einfach und verständlich schreiben

Der Leser soll den Inhalt des Textes leicht und richtig verstehen können. Kurze, einfache Sätze, knappe Formulierungen und das Vermeiden von Fachjargon sind hier hilfreich. Kann der Einsatz einer fachspezifischen Terminologie nicht vermieden werden, ist es sinnvoll zusätzlich ein Glossar anzubieten.

Kontext: Mehrwert schaffen

Das Web bietet die Möglichkeit der Vernetzung von Inhalten. Für den Besucher einer Seite stellt es einen enormen Mehrwert dar, wenn er davon Gebrauch machen kann. Deshalb ist es wichtig durch geeignete Verlinkungen einen Kontext herzustellen. Der eigentliche Inhalt wird dadurch wertvoller. Durch das Herstellen interner Querverbindungen zwischen verschiedenen Inhalten oder durch den Verweis auf (qualitative) externe Inhalte wird vernetztes Denken unterstützt.