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Archiv für den 31. Oktober 2014

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Java8 und diese Sache mit den Applets

Seit dem letzten Java Upgrade auf die Version SE 8u25 verweigern viele Applets  die Arbeit. Im folgenden sollen hierzu die Hintergründe erläutert als auch eine Lösung für das Problem gezeigt werden.

Eigentlich ist es für Applet-Betreiber bereits ein gewohntes Bild – mit  jedem Upgrade der Java-Software wird die Ausführung von Applets ein Stückchen umständlicher. So verwunderte es auch nicht mehr sonderlich, dass nach dem Umstieg auf die Version SE 8u25 anstelle vertrauter Oberflächen befremdliche Fenster mit Fehlermeldungen erschienen (Abb. 1).

GaussUnsigned

Abb. 1: „Gauss„-Applet mit Fehlermeldung

Um das zu verstehen lohnt es sich, einen Blick auf die Ursprünge und Hintergründe der Applet-Programmierung zu werfen.

Die Boom-Zeit der Applets begann in den 90er-Jahren des letzten Jahrhunderts, als durch das Aufkommen dieser Java-Mini-Programme bislang ungeahnte interaktive Möglichkeiten in das World Wide Web gebracht wurden. Die Programmiersprache Java erfuhr allein aufgrund der Applet-Möglichkeiten eine wahnwitzige Verbreitung. Der kleine Duke, das erste Wahrzeichen der Java-Entwickler, hatte im wahrsten Sinne des Wortes Bewegung ins starre HTML-Coding gebracht.

Abb. 2: Duke

Abb. 2: Duke

Die technische Basis, die hinter dem Applet steht, ist dabei eher schlicht. Über den <Applet>-Tag wird das Applet in der HTML-Seite verankert. Über den Seitenaufruf wird der Applet-Byte-Code dann auf den rufenden Rechner übertragen und über die dort vorhandene Java-Maschine ausgeführt. Die eigentliche Programmausführung findet also auf dem Rechner des Anwenders statt. Diese Technik besaß in den damaligen Zeiten der begrenzten Server-Ressourcen durchaus Charme.

Gleichzeitig wurde den Applets mit diesem scheinbaren Vorteil auch ein Geburtsmakel angeheftet, der sich im Laufe der Zeit immer stärker manifestieren sollte und dessen vorerst letzte Ausprägung sich in Fehlermeldungen wie der oben aufgeführten niederschlägt. Denn, ein Programm, welches auf dem eigenen Rechner ausgeführt wird, birgt immer auch ein gewisses Sicherheitsrisiko – insbesonders wenn man gar nicht erst abschätzen kann aus welcher Quelle es stammt.

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von feuerstack am 31. Oktober 2014 unter Themen abgelegt

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