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April 2016
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Archiv des Monats April 2016

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FeUBeamer: Eine LaTeX-Präsentationsfolienklasse für die FernUniversität

Die Gestaltung von Geschäftsdrucksachen und Präsentationsmitteln der FernUniversität wird durch den
Corporate Design-Entwurf von 2008 geregelt. Die bislang einzige Umsetzung für LaTeX-Benutzer, die
Briefklasse FeULtr, wird jetzt durch die Präsentationsfolienklasse FeUBeamer ergänzt.

FeUBeamer

Dass der FeUBeamer einigermaßen lang auf sich hat warten lassen, erklärt sich zum einen, und wie so
oft, aus mangelnden Ressourcen in Bezug auf Zeit und Personal – daneben war aber auch der Nachfragedruck
nie so hoch, als dass sich dadurch eine spontanere Entwicklung ergeben hätte.

Nichtsdestotrotz: Getreu dem Motto, wonach der stete Tropfen ebenfalls den Stein höhlt, hat der FeUBeamer
zu Beginn dieses Jahres die LaTeX-Welt erblickt und sich bislang so weit (und stabil) entwickelt,
dass wir der Meinung sind, wir können eine erste Version frei geben.

Designmäßig folgt der FeUBeamer strikt den Vorgaben, wie Sie im „Corporate Design-Handbuch der
FernUniversität in Hagen“ auf den Seiten 64 und 65 zu lesen sind – einschließlich des Luftbilds von Horst
Pierdolla mit Bildabschluss am linken Rand auf der Titelfolie. (Beispielfoliensatz)

Achtung! Manchmal wird man tatsächlich von der Realität eingeholt. Momentan befindet sich der Corporate Design-Entwurf des Foliensatzes in einer Review-Phase, die voraussichtlich in 6-8 Wochen abgeschlossen sein wird. Wir werden uns dann selbstverständlich bemühen, dass Layout des FeUBeamer schnellstmöglich auf den aktuellen Stand zu bringen. An der Benutzerschnittstelle (s.u.) ändert sich voraussichtlich nichts.

Die Benutzerschnittstelle orientiert sich dagegen am FeULtr, d.h. die Klasse selbst leitet sich von der
bekannten LaTeX-Standard-Klasse beamer ab und übernimmt dadurch auch die dort implementierten
Funktionalitäten. Bereits vorhandene Foliensätze im beamer-Format sollten vor diesem Hintergrund
leicht auf den feubeamer umgestellt werden können.

Die Angaben in Kopf- und Fußzeile einer jeden Folie, bspw. Autor, Organisationseinheit, Lehrgebiet,
Datum, … werden durch feubeamer-eigene LaTeX-Makros besetzt und sind darüber hinaus mit denen
des FeULtr kompatibel. Das heißt Profil-Angaben, die in der FeULtr-Konfigurationsdatei feultrmy.sty
hinterlegt worden sind, werden vom FeUBeamer direkt mit verwendet.

Der FeUBeamer kann sowohl mit PDFLaTeX, als auch mit dem moderneren XeLaTeX verwendet werden.
Die Klasse erkennt dabei automatisch, welche TeX-Engine benutzt wird und lädt die für die jeweilige
Schriften-Darstellung benötigten Packages automatisch hinzu. Allerdings müssen die für XeLaTeX benötigten
Frutiger-TrueType-Fonts vorab separat auf dem eigenen System installiert werden.

Änderungen im FeULtr

Im Zuge des Aufbaus von FeUBeamer und der Neu-Zusammenstellung des Gesamtpakets wurden auch
im FeULtr marginale Änderungen vorgenommen:

  • Der eigentliche Brieftext wird in der feultr-Klasse jetzt auch standardmäßig in der Schriftart
    FrutigerLight gesetzt. D.h. der für dieses Verhalten ursprüngliche eingeführte documentclass
    Schalter frutasbabt fällt mit der aktuellen Version weg.
  • Auch der FeULtr kann jetzt unter den oben erläuterten Randbedingungen mit XeLaTeX betrieben
    werden. Die dem letzten Release zu diesem Zweck beiliegende Klasse xefeultr wird damit
    ebenfalls obsolet.

Bezug und Installation

Aufgrund der gemeinsamen Grundlagen wurden FeUBeamer und FeULtr in dem gemeinsamen Installations-
Package FeULtr.exe zusammengefasst, welches für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über den Download-
Bereich des ZMI  erhältlich ist.

Für Windows-/MiKTeX-Nutzer reicht es aus die FeULtr.exe auf dem eigenen System auszuführen. Benutzer
anderer TeX-Systeme finden unter der gleichen Adresse, bzw. in der Paket-Dokumentation weitere
Installations- und Konfigurationshinweise.

von feuerstack am 25. April 2016 unter Aktuelles abgelegt

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Neue Themen und Termine der Online-Vortragsreihe für Adobe Connect Nutzer/innen

Am 13. April startet die Online-Vortragsreihe der Adobe Connect DACH Nutzergruppe in ihr drittes Semester. Jeweils mittwochs um 16:00 Uhr geben erfahrene Connect-Veranstalter/innen im zwei-wöchentlichen Rhythmus für eine halbe Stunde Einblicke in verschiedene Nutzungsszenarien, didaktische Tricks und Kniffe sowie vertiefendes, technisches Know-How. Je nach Thema richten sich die einzelnen Vorträge mehr an Anfänger/innen oder fortgeschrittene Anwender/innen.

Der erste Termin am 13.04. um 16 Uhr bietet mit dem Thema „Veranstaltungsformen und Methoden für den Einsatz von Adobe Connect“ einen ersten Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten des Webkonferenz-Tools. Die weiteren Themen bieten einen Überblick über das breite Spektrum der Einsatzszenarien, zeigen didaktische Empfehlungen zur Aktivierung Studierender auf und geben Tipps zur Nutzung der mobilen App sowie Telefoneinbindung

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Link zur Veranstaltung ist direkt im begleitenden Veranstaltungsblog einzusehen: http://blogs.fu-berlin.de/dachadobeconnect/programm/. Alle Termine werden aufgezeichnet und im Nachhinein anonymisiert öffentlich bereit gestellt.
Angeboten wird die Vortragsreihe von der Didaktik-AG der DACH Nutzergruppe, die sich seit 2013 regelmäßig online trifft, um die didaktische Unterstützung des Einsatzes von Adobe Connect in der Hochschullehre gemeinsam voranzutreiben. Zunächst gestartet mit dem Aufbau eines Adobe Connect Didaktik-Wikis, welches viele wertvolle didaktische Ideen zum Einsatz einzelner Pods sowie erprobter Praxisbeispiele bereithält, hat die Gruppe voriges Jahr Ihr Angebot, sich über Online-Lehre mit Adobe Connect auszutauschen und diese zu unterstützen, mit Online-Veranstaltungen erweitert.

von Christa Bast am 13. April 2016 unter Aktuelles abgelegt

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Medienwerkstatt zur „E-Moderation in Adobe Connect – Vertiefung“ 

Wer bereits erste Erfahrungen mit dem Einsatz des virtuellen Klassenzimmers Adobe Connect gemacht hat, für den bietet das ZMI am 28. April und 12. Mai (jeweils 14:00-15:30 Uhr) eine Online-Werkstatt zur Vertiefung an.

Für den Einstieg in die Lehre mit Adobe Connect sind Online-Vorträge, die sich an eine beliebig große Gruppe richten, gut geeignet. Häufig sind solche Veranstaltungen jedoch recht eindimensional und es entsteht wenig Austausch mit den Studierenden. Wie lässt sich dies ändern und die Interaktivität in Online-Veranstaltungen steigern? Mit welchen E-Moderationsmethoden können Lehrende ihre Studierenden dabei unterstützen, sich stärker aktiv zu beteiligen und damit den Lernprozess verbessern? In der Medienwerkstatt werden hierzu eine Auswahl aktivierender Methoden und deren Umsetzung vorgestellt und gemeinsam erprobt. Sie berücksichtigt dabei gängige Lehrszenarien für kleine als auch große Gruppen.

Darüber hinaus widmet sich die Medienwerkstatt dem Themenfeld der Störungen, die bei Online-Veranstaltungen auftreten können. Häufig ist es der Ton, der Schwierigkeiten bereitet. Dabei gibt es einige klassische Probleme, die schnell behoben sind, sofern man damit umzugehen weiß. Die Medienwerkstatt bietet Ihnen Ideen zur Lösung und gibt Tipps und Tricks zum Umgang mit einfachen Störungen.

In der aus zwei zusammenhängenden Terminen bestehenden Veranstaltung geben Kirsten Konert und Nicole Engelhardt (beide Mitarbeiterinnen der Koordinationsstelle für E-Learning und Bildungstechnologien des ZMI) einen Überblick über bewährte Methoden für die Lehre mit Adobe Connect, laden zum Ausprobieren und Diskutieren ein und verraten Tipps und Tricks.

Die Online-Medienwerkstatt richtet sich an alle Lehrenden der FernUniversität, die bereits Erfahrungen mit Adobe Connect haben oder an der Medienwerkstatt „E-Moderation in Adobe Connect – Einführung“ teilgenommen haben. Interessierte erhalten im ZMI-Web weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Onlineanmeldung. Die Teilnahme wird mit einem Zertifikat bescheinigt.

von engelhardtn am 13. April 2016 unter Aktuelles abgelegt

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