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Themen

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Neuerungen im Connectportal

Liebe Nutzerinnen und Nutzer des Connectportals,

wir haben einige optische und funktionale Neuerungen im Connectportal eingeführt, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Beispielsweise erhalten Sie nun detailliertere Informationen während und zu Ihren Buchungen.

Durch das Einpflegen der aktuellen Änderungen kann es vorkommen, dass Ihr Browser die Neuerungen nicht korrekt anzeigt, da eine „alte Version des Portals“ im Zwischenspeicher („Cache“) Ihres Browsers gespeichert ist.

In diesem Fall bitten wir Sie, den Browser-Cache einmalig wie folgt zu leeren:

Unter Windows löschen Sie die Daten, wenn Sie „Strg + Shift + Entf“ gleichzeitig drücken und im folgenden Dialogfeld den

  • „Cache“ (Firefox)
  • die „Bilder und Dateien im Cache“ (Chrome)
  • die „temporären Internet und Websitedateien“ (Internet Explorer)

löschen.

Am Mac nutzen Sie bitte „Cmd + Shift + Löschen“ bzw. in Safari die Tastenkombination „Cmd + Alt + E“.

Detaillierte Erläuterungen zum Leeren des Browser-Caches:

  • Internet Explorer
    Wählen Sie in dem Einstellungsmenü ganz rechts (auf das Zahnrad klicken) die Rubrik „Sicherheit – Browserverlauf löschen“. Dort müssen die „temporären Internet- und Websitedateien“ gelöscht werden.
  • Safari
    Öffnen Sie über die Menüleiste das „Safari“-Menü , wählen den Abschnitt „Safari zurücksetzen“ an und wählen anschließend „Cache leeren“.

Sollten Ihnen im Zusammenhang mit der Umstellung des Connectportals andere Probleme oder Fehler auffallen, bitten wir um Rückmeldung an VC-Connect@fernuni-hagen.de.

Viele Grüße

Kirsten Konert und Sascha Serwe

von juergensm am 8. März 2016 unter Themen abgelegt

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Imperia-Anmeldung über FernUni-Account (LDAP) – ab 02.11.2015

Ab Montag, den 02. November 2015 können Sie sich als Imperia-Redakteurin oder Redakteur beim Anmelden in Imperia mit Ihrem FernUni-Account (auch genannt LDAP) einloggen.

Login mit FernUni-Account:

Gültig ist Ihr FernUni-Account bestehend aus Ihrem Benutzernamen und dem von Ihnen freigewählten Kennwort.

(Mit dem FernUni-Account melden Sie sich bei Windows an und rufen Ihre E-Mails ab.)

Sollten Sie bis dahin für Imperia ein eigenes Passwort verwendet haben oder das temporäre Passwort, das wir Ihnen gegeben haben, weiterhin benutzt haben, so ist es von diesem Tag an ungültig.

Weitere Änderungen:

  • Die Anmeldesitzung bleibt solange aktiv bis Browser geschlossen wird. 
  • Der „Abmelde“ Button wird wirkungslos.

Bei Fragen zum Account:

Hinweise finden Sie im ZMI-Web unter Generalpasswort und Account.

Bei weiteren Auskünften zu technischen Fragen wenden Sie sich bitte an den Helpdesk im ZMI.

E-Mail: helpdesk@fernuni-hagen.de

Tel. +49 2331 987 4444

Neu in Imperia?
Dann beantragen Sie Ihren Eintrag als Redakteurin oder Redakteur incl. einer kurzen Einführung über das Anmeldeformular.

Mit freundlichen Grüßen

Webmaster und Webberatung im ZMI

von Sylva Dresbach am 21. Oktober 2015 unter Aktuelles, Themen abgelegt

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Java8 und diese Sache mit den Applets

Seit dem letzten Java Upgrade auf die Version SE 8u25 verweigern viele Applets  die Arbeit. Im folgenden sollen hierzu die Hintergründe erläutert als auch eine Lösung für das Problem gezeigt werden.

Eigentlich ist es für Applet-Betreiber bereits ein gewohntes Bild – mit  jedem Upgrade der Java-Software wird die Ausführung von Applets ein Stückchen umständlicher. So verwunderte es auch nicht mehr sonderlich, dass nach dem Umstieg auf die Version SE 8u25 anstelle vertrauter Oberflächen befremdliche Fenster mit Fehlermeldungen erschienen (Abb. 1).

GaussUnsigned

Abb. 1: „Gauss„-Applet mit Fehlermeldung

Um das zu verstehen lohnt es sich, einen Blick auf die Ursprünge und Hintergründe der Applet-Programmierung zu werfen.

Die Boom-Zeit der Applets begann in den 90er-Jahren des letzten Jahrhunderts, als durch das Aufkommen dieser Java-Mini-Programme bislang ungeahnte interaktive Möglichkeiten in das World Wide Web gebracht wurden. Die Programmiersprache Java erfuhr allein aufgrund der Applet-Möglichkeiten eine wahnwitzige Verbreitung. Der kleine Duke, das erste Wahrzeichen der Java-Entwickler, hatte im wahrsten Sinne des Wortes Bewegung ins starre HTML-Coding gebracht.

Abb. 2: Duke

Abb. 2: Duke

Die technische Basis, die hinter dem Applet steht, ist dabei eher schlicht. Über den <Applet>-Tag wird das Applet in der HTML-Seite verankert. Über den Seitenaufruf wird der Applet-Byte-Code dann auf den rufenden Rechner übertragen und über die dort vorhandene Java-Maschine ausgeführt. Die eigentliche Programmausführung findet also auf dem Rechner des Anwenders statt. Diese Technik besaß in den damaligen Zeiten der begrenzten Server-Ressourcen durchaus Charme.

Gleichzeitig wurde den Applets mit diesem scheinbaren Vorteil auch ein Geburtsmakel angeheftet, der sich im Laufe der Zeit immer stärker manifestieren sollte und dessen vorerst letzte Ausprägung sich in Fehlermeldungen wie der oben aufgeführten niederschlägt. Denn, ein Programm, welches auf dem eigenen Rechner ausgeführt wird, birgt immer auch ein gewisses Sicherheitsrisiko – insbesonders wenn man gar nicht erst abschätzen kann aus welcher Quelle es stammt.

…den ganzen Eintrag lesen »

von feuerstack am 31. Oktober 2014 unter Themen abgelegt

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Mails als PDF sichern

Outlook-Postfächer quellen über, aber nicht alle Mails möchte man löschen – was nun?

Unter folgendem Link finden Sie einen Wiki-Artikel, wie Sie Mails mit Adobe-Professional aus Outlook in ein PDF-Archiv überführen können:

https://wiki.fernuni-hagen.de/helpdesk/index.php/Outlook:_alte_Mails_als_PDF_sichern

 

 

 

 

 

von windmoeller am 27. März 2014 unter Themen abgelegt

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Zugang zum FU-Campus – per „Eintrittskarte“ ab ins Netz

Wie viele andere Einrichtungen betreibt auch die FernUniversität ein campusweites WLAN. Der Zugang zum Netz FU-Campus wird durch die hochschulweite Benutzerkennung autorisiert. Für Gäste der Universität ist ein Login per Voucher möglich.

Wenn es etwas gibt, worauf der moderne Mensch in der Informationsgesellschaft nicht mehr verzichten will, dann ist es vermutlich das Netz. Service-Anbieter wie Hotels, Kneipen  und Restaurants, eine amerikanische Kaffeehaus-Kette als Sammelpool für Apple-Benutzer, u.v.a.m. haben längst erkannt, dass es mit Kost und Logis zumeist nicht mehr getan ist. Spätestens nach dem Check-In oder mit Aufgabe der Bestellung lautet die nächste Frage zumeist: Gibts hier eigentlich auch ein Netz?

Für den Campus der FernUniversität ist die Antwort nicht sonderlich überraschend: Natürlich gibt es eins. Unser öffentliches WLAN hört auf den Namen FU-Campus, und es befindet sich mit betreten desselbigen normalerweise direkt in der Liste der verfügbaren Netzwerke. Nach der Verbindung wird man beim Aufruf der ersten Web-Adresse zur Authentifizierung auf die zugehörige Login-Seite umgeleitet.

Anmeldung am FU-Campus

Abb. 1: Anmeldung am FU-Campus

Das weitere Vorgehen ist für Studierende und Beschäftigte gleichermaßen ersichtlich. Durch Eingabe der hochschulweiten Benutzerkennung, ergänzt um den Suffix @fernuni-hagen.de ist man drin – sofern die gemachten Angaben denn korrekt waren.

Für Gäste der Universität besteht prinzipiell die Möglichkeit einen Gast-Account einrichten zu lassen – aufgrund des damit verbundenen Aufwands empfiehlt sich diese Vorgehensweise aber eigentlich nur für Dauergäste.

Wird ein kurzfristiger Zugang benötigt empfiehlt sich die Verwendung eines Vouchers (Voucher = engl. für Gutschein oder Eintrittskarte). Voucher für FU-Campus bestehen aus einem Code von 12 Zeichen, nach deren Eingabe auf der o.a. Login-Seite ebenfalls der Zugang zum FU-Campus ermöglicht wird.

Beantragung von Vouchern online.

Abb.2: Neu – Beantragung von Vouchern online.

Wie erhalte ich Voucher für meine Gäste?

Seit der Einführung des Voucher-Service wurden Voucher gewissermaßen vom ZMI auf Zuruf ausgestellt. Daneben ist ein gewisses Kontingent an der Benutzertheke der Universitätsbibliothek vorrätig. Mit Erscheinen dieses Artikels stellen wir jetzt aber auch ein Web-Formular ins Netz,  über das MitarbeiterInnen der FernUniversität online Voucher beantragen können.

Unter der Adresse https://www.fernuni-hagen.de/voucher/creatick  können Voucher für eine Zugangsdauer von 1, 3 oder 5 Tagen bestellt werden – der gewählte Gültigkeitszeitraum beginnt mit dem Zeitpunkt der ersten Benutzung. Die gewünschten Voucher werden Ihnen per E-Mail zugeschickt.

Zugang in Regional- und Studienzentren

Über das o.a. Formular bestellte Voucher besitzen bislang (leider!) nur für das WLAN auf dem Campus, bzw. dem Bereich des Regionalzentrums Hagen Gültigkeit. Wir sind jedoch dabei das Verfahren möglichst schnell auch auf die Netze der restlichen Regional- und Studienzentren zu übertragen.

von Thomas Feuerstack am 23. Januar 2014 unter Themen abgelegt

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News via App: Und täglich grüßt das Murmeltier

Gab es vor 10 Jahren noch NNTP-/Usenet-Reader wie Sand am mehr, so ist das Angebot in der Zwischenzeit doch eher übersichtlich geworden. Um so erstaunlicher ist es, dass mit dem Android-App Groundhog ein (noch dazu kostenloses) Tool existiert, über welches die Gruppen-Struktur des FernUni-News-Servers auf mobile Endgeräte abgebildet werden kann. Die Vorteile gegenüber der Newsportal-Webseite: Neben einer gerade für kleinere Bildschirmgrößen übersichtlicheren Darstellung kann auf sämtliche auf unserem Server vorhandenen Gruppen zugegriffen werden.

Eingangs vielleicht vorab zu erwähnen: Der Hinweis auf den Groundhog (engl. Murmeltier) kam von unserem Studierenden Florian G. Allerdings dauerte es (aus den üblichen Gründen wie Personalknappheit, fehlende Hardware, etc.) ein bisschen, bis sich die Zeit und die Gelegenheit ergab das Murmeltier zu wecken.

Nun gut, besser spät als nie. Den Groundhog gibts natürlich, wie nicht anders zu erwarten, im Google-Play-Store unter https://play.google.com/store/apps/details?id=com.almarsoft.GroundhogReader. Die Installation ist dann auch app-üblich: Auf „Installieren“ klicken und abwarten bis das eigene Tablet / Smartphone Vollzug meldet.

Von der Konfiguration…

Beim Erstaufruf wird man zur initialen Konfiguration direkt auf die Settings-Seite geführt (s. Abbildung1). Hier gibt es einige wenige, aber dafür wesentliche Punkte zu beachten, damit der Zugang zum FernUni-Server später reibungslos funktioniert.

Abbildung1: Groundhogs Settings

Abbildung1: Groundhogs Settings

Innerhalb der Settings-Umgebung liegen die größten Stolpersteine wohl innerhalb von Connection verborgen, so dass wir uns diesen Bereich weiter unten noch ausführlicher anschauen werden – das beste kommt bekanntlich zum Schluss.

Unter User info verbergen sich Ihre persönlichen Angaben, die später Ihre eigenen Postings kennzeichnen werden. Hauptsächlich sind das Ihr Name und Ihre E-Mail-Adresse.

Reading beherbergt Optionen für den Lese-Prozess von Artikeln. Neben dem Standard-Zeichensatz (wo Sie mit der Auswahl von UTF-8 ganz gut aufgehoben sind) ist noch die article expiration interessant, über die gesteuert wird wie lange herunter geladene Artikel auf Ihrem Tablet / Smartphone aufbewahrt werden.

Posting enthält u.a. neben dem schon beim Reading definierten Standard-Zeichensatz die Option des Offline mode posting. Sofern aktiviert können selbstverfasste Artikel bei fehlender Netzverbindung sozusagen „auf Halde“ geschoben und zu einem späteren Zeitpunkt gesammelt dem Server übergeben werden.

Notifications beinhaltet die Benachrichtigungsmöglichkeiten bei neu eintreffenden Artikeln. Neben den üblichen Verdächtigen (klingeln, vibrieren, etc.) gibts eine Option, dass neue Artikel nur dann herunter geladen werden, sofern sich das Gerät im WiFi-Mode befindet.

Sofern Sie sich bei der Konfiguration von diesen vier Punkten unsicher sind, können Sie im Zweifel immer die Voreinstellungen übernehmen.

Wenden wir uns nun, wie versprochen, dem Punkt Connection zu. Bei den folgenden Angaben (s. Abbildung2) ist erhöhte Aufmerksamkeit erforderlich – wir gehen die Punkte deshalb einzeln durch:

Abbildung2: Groundhogs Connection

Abbildung2: Groundhogs Connection

Server Address: Ist in jedem Fall news.fernuni-hagen.de (und zwar ohne vorangestellte Protokoll-Präfixe wie http:// oder nntp://)

Server Port: Wird auf den Wert 563 gesetzt. Der vorgeschlagene Port 119 ist der Standardport für unverschlüsselte Verbindungen, und deswegen für nicht von Interesse.

Use SSL: Wird aktiviert, da unser Server prinzipiell nur geschützte Verbindungen akzeptiert. Dies ist deshalb von Wichtigkeit, weil später auch Ihre hochschulweite Benutzerkennung und das zugehörige Passwort übertragen werden.

Trust any certificate: Wird aktiviert – da der Groundhog sonst beim abonnieren der News-Gruppen abstürzt! (Eine aussagekräftigere Fehlermeldung wäre an dieser Stelle besser gewesen.) Sofern Sie durch den Zusatz Use with caution! ein gewisses Unbehagen verspüren: Ein bisschen Vertrauen zu unserem Server sollte schon da sein.

Server needs login: Wird von unserem Server benötigt und deshalb aktivieret. Geben Sie jetzt bei den folgenden Einträgen

Login name: Ihre hochschulweite Benutzerkennung (bei Studierenden im Normalfall ein q mit folgender Matrikelnummer), sowie bei

Password: das zur Benutzerkennung gehörige Passwort an.

Max article fetch: regelt die maximale Anzahl der neu zu übertragenden Artikel. Passen Sie diesen Wert Ihrer eigenen Netzbandbreite an. Im Zweifelsfall gilt auch hier: Belassen Sie es bei den voreingestellten 100 – Sie werden im irgendwann von allein drauf stoßen, wenn dieser Wert nicht ausreicht.

… zur Anwendung

2013-09-17_10-42-21

Abbildung3: Abonnieren von Newsgruppen

Nach erfolgter  (und erfolgreicher) Konfiguration ist die Anwendung des Groundhog tatsächlich selbsterklärend. Über den Button Add Groups (Abbildung 3) kann das Portfolio der gewünschten Newsgruppen angelegt werden.

Nochmals zur Erinnerung: Sollte der Groundhog nach Betätigung von Add Groups abstürzen, überprüfen Sie, ob Sie im Connection-Bereich (s. Abbildung2) das Häkchen bei Trust any certificate gesetzt haben.

Wenn alles gut geht, können Sie sich jetzt über eine Suchmaske die für Sie relevanten Gruppen raussuchen – ich habe das in Abbildung3  für die Gruppen feu.test (immer gut, um neue Funktionalitäten auszuprobieren) und de.comp.text.tex getan.

Der Zugriff auf die Gruppeninhalte geschieht, wie bei mobilen Endgeräten nicht anders zu erwarten, durch einen Fingertipp auf den Gruppennamen. Die Inhalte von de.comp.text.tex zeigen sich dann beispielsweise wie in Abbildung4.

Die zum jeweiligen Kontext passenden Aktionen, bspw. das Antworten auf Beiträge oder die Erstellung neuer Beiträge verbergen sich im Optionen-Menü, symbolisiert durch die drei Punkte jeweils am unteren Bildschirmrand.

Nachsatz

Abbildung4: Artikel-Übersicht

Abbildung4: Artikel-Übersicht

Dass das Ganze tatsächlich funktioniert, konnte ich heute Morgen bei der Busfahrt zur Arbeit (frei nach dem Motto: „Administrieren wo es am schönsten ist“) überprüfen. Der Groundhog schien sich zu dieser Uhrzeit unter den anderen mitfahrenden Murmeltieren durchaus wohl zu fühlen.

von Thomas Feuerstack am 17. September 2013 unter Themen abgelegt

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MS-Word und Acrobat XI erzeugen defekte PDFs

In letzter Zeit erreichen uns immer wieder mal Hinweise, dass über Word erzeugte PDF-Dokumente trotz korrekter Bildschirm-Darstellung nicht gedruckt werden können. Je nach Qualität des im Drucker befindlichen RIPs (für Laien: RIP = Raster Image Processor) wird der Druck dabei entweder mit einer Fehlermeldung abgebrochen, oder aber der Drucker lässt bestimmte Textpassagen einfach weg.

Eine im ZMI spontan gegründete TroubleTaskForce konnte den Fehler durch eine umfangreiche Testreihe in einer fehlerhaften Font-Einbettung innerhalb des PDFs lokalisieren. Betroffen sind demnach PDFs, welche die folgenden Kriterien erfüllen:

  • Das Ursprungsdokument wurde mit MS-Word erfasst. (Vermutlich tritt der Fehler aber auch bei allen anderen Office-Produkten auf).
  • Innerhalb des Dokuments werden Frutiger-LT-Com-Schriften, vorzugsweise die fetten Varianten verwendet.
  • Das PDF wurde unter Word mit Hilfe des durch Acrobat XI bereitgestellten Druckertreibers Adobe PDF generiert.

Bislang sind uns noch keine Möglichkeiten bekannt solche defekten PDFs nachträglich zu reparieren. Sie können jedoch in Ihrer Eigenschaft als Dokumenten-Author im Vorfeld dafür Sorge tragen, fehlerfreie PDFs zu erstellen.

  • Vermeiden Sie es PDF-Formate zu generieren, indem Sie Ihr Office-Dokument über den Treiber Adobe PDF „drucken“.
  • Verwenden Sie stattdessen die Funktion PDF erstellen aus dem Acrobat-Menü Ihrer Office-Anwendung (Abbildung 1). Durch diese Aktion werden zudem, gewissermaßen als Gratisbeigabe, noch interne Verlinkungen innerhalb des Dokuments, bspw. Inhalts- und Abbildungsverzeichnisse, im PDF anklickbar gestaltet.
Abbildung 1: PDF erstellen

Abbildung 1: PDF erstellen.

  • Alternativ steht Ihnen, zumindest unter Word 2010, im Menü Datei noch die Funktion Als Adobe PDF speichern zur Verfügung, mit der dieser Fehler ebenfalls nicht auftritt.

    Eigenschaften des PDF-Dokuments

    Abbildung 2: Eigenschaften des PDF-Dokuments.

Ihre fertigen PDFs können Sie übrigens checken (außer, dass Sie sie drucken), indem Sie im Acrobat das Fenster Datei -> Eigenschaften öffnen und auf die Registerkarte Beschreibung klicken (s. Abbildung 2). Sollte sich im Abschnitt Erweitert hinter dem Label PDF erstellt mit der Eintrag Acrobat Distiller 11.0 befinden ist Vorsicht geboten. Der korrekte Eintrag lautet Adobe PDF Library 11.0.

von Thomas Feuerstack am 8. August 2013 unter Aktuelles, Themen abgelegt

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Die letzten ihrer Art: FernUni beendet die Ära dfn@home

Am 28.02. wird der Service dfn@home endgültig abgeschaltet. Den letzten verbliebenen Kunden wurde fristgerecht gekündigt – sie müssen sich jetzt andere Provider suchen.

Dabei war der @home-Zugang bei seiner Produktivschaltung im Jahre 1998 noch eine mittelschwere Sensation. Um das zu verstehen, müssen wir uns jedoch in eine Zeit zurück versetzen, in dem das heutige Highspeed-Datennetz – über das nebenbei noch telefoniert werden kann – noch blanke Phantasterei war. Stattdessen existierte ein (überwiegend analoges) Telefonnetz, über das die ersten Nerds zusätzlich und nebenbei Daten verschickten. Gralshüterin dieses Netzes war, als Nachfolgerin der Bundespost, die Deutsche Telekom. Und die rechnete getreu nach dem Motto „Strenge Rechnung, gute Freundschaft“ auf die Minute, nach Distanz und als Quasi-Monopolistin natürlich auch nicht zu knapp ab.

An der FernUni existierten zu diesem Zeitpunkt genau zwei Zugangstelefonnummern zum hiesigen Rechnernetz, und die für den Kunden entstehenden Kosten richteten sich wie bereits erwähnt nach der Telefon-Tarifstruktur. Bei dauerhaftem Netzverkehr konnte sich eine Wohnsitzverlegung nach Hagen zumindest finanziell durchaus lohnen.

Ankündigung des Netzzungangs zum Ortstarif im InFernU 2/98

Ankündigung des Netzzungangs zum Ortstarif im rz-InFernU 2/98

Das alles geriet mit der Ankündigung der FernUni im Spätsommer 1998 heftig ins Wanken, dass über den Telekom-Service uni@home zukünftig alle Beschäftigten und Studierenden zum City-Tarif ins Netz kommen würden – und zwar unabhängig vom jeweiligen Standort!

Der mit der Veröffentlichung des rz-InFernU einsetzende Feedback-Tsunami, hätte den zentralen Helpdesk beinahe weggerissen – nie wieder war die Nachfrage nach Zugangskennungen so hoch.

Der ersten Euphorie-Welle folgte indes auch direkt die Phase der Ernüchterung. Instabilitäten im System, die zeitweise zu tagelangen Totalausfällen führten, ließen auch weiterhin die Helpdesk-Telefone schrillen. Besonders ärgerlich war dabei der Umstand, dass die Telekom ihren (und unseren) Kunden auch dann Tarifeinheiten in Rechnung stellte, wenn das System mal wieder down war. Prinzipiell existierte hierfür zwar ein Recht auf Erstattung, der Schuld-Nachweis (manche Dinge ändern sich tatsächlich nie) war jedoch in jedem Fall vom Kunden zu erbringen. Das, und ein stetiges Kompetenz-Gerangel zwischen dem Support der Telekom und den Kolleginnen und Kollegen unseres Rechenzentrums, ließen die Sympathiewerte für uni@home wieder deutlich sinken.

Fast unmerklich kamen zudem bereits zu diesem Zeitpunkt erste Diskussionen auf, ob denn der von der Telekom angebotene Ortstarif tatsächlich noch soooo günstig wäre (der Markt war eindeutig in Bewegung geraten), so dass im Frühjahr 2001 die Ankündigung des DFN-Vereins, einen eigenen Zugangsservice unter dem Namen DFNZugang@home anzubieten, freudig begrüßt wurde. Knapp 3 Monate später war es dann soweit: Für schmale 2,48 Pfennig pro Minute und unter dem schnell noch in dfn@home geänderten Namen, wurde die neue Einheitsnummer von der Firma Talkline eingerichtet. Der gleichzeitig angedachte, werbeunterstützte Zugang für noch günstigere 2 Pfg./Min. wurde hingegen nie realisiert.

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Eine Ausgabe später war die anfängliche Euphorie schon deutlich abgekühlt.

 

Die neuen Marktgesetze bekam indes auch bald die Firma Talkline zu spüren, die sich bereits im Folgejahr aus der Festnetzsparte zurückzog und dfn@home der Firma Mediaways überließ. Die erweiterte das Angebot noch um ein paar DSL-Tarife, bevor sie selbst von Telefonica geschluckt wurden – richtig durchsetzen konnte sich das dfn@home-Providing jedoch nie mehr. Die Konkurrenz seitens der großen Telefonanbieter wurde zunehmend erdrückender, die Goldgräber-Stimmung im Festnetz-Dschungel war definitiv vorbei. Auch das Universitätsrechenzentrum trug dieser Tatsache Rechnung, indem es die Zugangsschwerpunkte zunehmend in den Aufbau sogenannter Virtual Private Networks (oder kurz VPN) verlagerte um dadurch heute jedem Teilnehmer, unabhängig von seinem Provider, die volle Service-Bandbreite zu ermöglichen.

Von daher ist es schon fast erstaunlich, dass von einstmals mehr als 5000 Teilnehmern immerhin noch 37 Benutzer übrig geblieben sind, für die das Kapitel am Ende dieses Monats nun auch definitiv zu Ende ist. Auch den Mimen flicht die Nachwelt keine Kränze.

Thomas Feuerstack

von Thomas Feuerstack am 14. Februar 2013 unter Themen abgelegt

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Änderungen im easyplot: Ticket statt Telefon

Wenn von Service-Angeboten des Zentrums für Medien und IT die Rede ist, so denkt man zumeist an die klassischen Provider-Angebote, wie E-Mail, den zentralen WWW-Server, Moodle, Voice over IP und viele andere mehr. Daneben betreibt das ZMI jedoch auf viele kleinere Services, die in dem Gros des Angebots häufig auch schon mal untergehen.

Einer dieser kleineren Goodies ist unser Großformatdrucker HP T1100  auf dem Plakate und Poster bis zu einer Größe von DIN A0 ausgegeben werden können, natürlich auch in Farbe (und das bislang nach wie vor gratis). Jetzt ist so ein Großformatdrucker in erster Line natürlich auch „nur“ ein Drucker, d.h. prinzipiell kann er wie das eigene Tischmodell über einen Druckertreiber angesteuert werden. Die Schwierigkeiten beginnen indes mit einer sauberen Konfiguration, die ungleich aufwändiger ist als bei einem Desktop-Gerät – speziell, wenn man den Plotter eher selten benötigt.

easyplot

Die Auftragsmaske von easyplot

Das ZMI hat den HP T1100 daher gewissermaßen von Beginn an, um die Web-Schnittstelle easyplot erweitert. Über easyplot können Vorlagen, die in einem Standard-Format vorliegen (PDF oder PostScript) und eine Standardgröße besitzen (A4 bis A0), ohne aufwändige Konfigurationsarbeiten in die Plotter-Queue gestellt werden. Benötigt werden eigentlich nur die Datei mit dem zu druckenden Dokument, die Ursprungsgröße des Dokuments, sowie seine Ausrichtung. Wahlweise kann der Auftrag noch um Angaben zu einer gewünschten Papiersorte, die Anzahl der benötigten Kopien und für eine eventuell benötigte Skalierung ergänzt werden. Abschließend genügt ein Klick auf „Dokument drucken!“ und fertig ist der Auftrag…

… dann leider doch noch nicht ganz. Denn durch den letzten Mausklick wird das Dokument nur in die Auftragswarteschlange des Plotters gestellt, wo es dann auf die manuelle Freigabe durch den diensthabenden ZMI-Kollegen harrt.

Bislang gestaltete sich das nachfolgende Procedere so, dass der o.a. Kollege per Telefon über den wartenden Druckauftrag informiert werden musste. Dieses Verfahren war jedoch in letzter Zeit, bedingt durch Urlaub, Krankheit, allgemeine Personalknappheit und last not least andere Aufgaben, nicht immer vom Erfolg gekrönt. Aus diesem Grund haben wir den Prozessablauf ab sofort so geändert, dass gleichzeitig mit dem Abschicken des Druckauftrags automatisch ein Auftragsticket für Sie erzeugt wird. Nach Ausführung Ihres Druckauftrags erhalten Sie  per E-Mail die Information, wo das fertige Poster abgeholt werden kann.

Bedingt durch die oben geschilderte Prozessänderung, mussten auch die Rahmenbedingungen zum Zugriff auf easyplot angepasst werden.

  • Sie erreichen easyplot ab sofort über die Adresse https://www.fernuni-hagen.de/easyplot .
  • Die oben aufgeführte Adresse verlangt eine Authentifizierung über Ihre hochschulweite Benutzerkennung und das zugehörige Passwort. In diesem Zusammenhang werden nur Kennungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern akzeptiert, d.h. im Umkehrschluss es funktionieren keine Kennungen von Studierenden und auch keine Funktionsaccounts.

Weitere Fragen zum Thema können Sie, wie gewohnt, unserem Helpdesk stellen – auch wenn Sie die Antworten vermutlich erst 2013 erhalten werden. Das Redaktionsteam des ZMI-Blogs wünscht Ihnen und Ihren Angehörigen bis dahin einen guten Rutsch.

Thomas Feuerstack

von Thomas Feuerstack am 28. Dezember 2012 unter Themen abgelegt

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Nur für TeXies: Upgrade des FeULtr

TeXies an der FernUni kennen ihn ja bereits seit Jahrzehnten, den Brief-Style der FernUniversität in der für LaTeX angepassten Version: den FeULtr. Seit 2003 ist er der Freund all derjenigen, die ihre FernUni-Korrespondenz in LaTeX erledigen wollen (oder sie zumindest nicht in Word verfassen mögen).

Upgrades waren in all den Jahren nur nötig, wenn es a) echte Bugs zu beheben gab (eher selten), oder b) sich die FernUni (nicht ganz so selten) gerade mal wieder für ein neues Brief-Design entschieden hatte. Das gerade jetzt, kurz vor seinem 10. Geburtstag, eine neue Version erscheint, hat dann auch (gottseidank!) weder mit dem einen, noch mit dem anderen Grund zu tun.

Tatsächlich sind die vorgenommenen Änderungen auch eher Erweiterungen als Fehlerkorrekturen, und sie betreffen die folgenden Punkte:

lfrs.sty

Das im FeUltr enthaltene Paket lfrs.sty ist die eigentliche Schnittstelle zu den, für das FernUni-Corporate Design benötigten, Frutiger-Schriften. Es kann aber auch eigenständig außerhalb der Briefklasse benutzt werden, um beispielsweise in Kurs-Materialen die Standard-Serifenlose auf Frutiger LT Com umzuschalten. Beispiel:

usepackage{lfrs}

setzt, wie oben bereits beschrieben, Frutiger als Standard-Schriftart für serifenlose Schriften. Wer’s ausprobiert wird dabei jedoch schnell feststellen, dass die Frutiger im Vergleich zu Standard-Serifen-Schriften wie Times oder Palatino „zu groß“ geraten wirkt.

Abhilfe schafft hier der optionale Parameter scaled, über den die Frutiger ein Stück verkleinert wird. Beispiel:

usepackage[scaled]{lfrs}

sorgt dafür, dass das Gesamtbild im Vergleich zu den Serifen-Schriften deutlich harmonischer gerät. Wem das immer noch nicht ausreicht, kann einen zusätzlichen Saklierungsfaktor angeben, um den die Frutiger-Schrift geändert wird.

usepackage[scaled=0.5]{lfrs}

bindet die Frutiger LT Com in der Hälfte der Originalgröße in das eigene Dokument ein. Ein herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle an die Kollegin Helga Huppertz, die dem lfrs.sty die Skalierungen beigebracht hat.

 xefeultr.cls

Auch außerhalb der FernUniversität tut sich ja nach wie vor was in der TeX-Gemeinde. Eine der jüngeren Entwicklungen firmiert unter dem Namen XeTeX, wohinter sich kurz gesprochen, eine TeX -> PDF-Maschine verbirgt, die über das Paket fontspec Zugriff auf die Open-/TrueType-Schriften des eigenen Betriebssystems gestattet (s.a.: Es muss nicht immer Computer Modern sein).

Hinter xefeultr.cls verbirgt sich nun der erste Ansatz, um FernUni-Briefe auch mit XeLaTeX, der LaTeX-Adaption von XeTeX, setzen zu können. Die Umstellung eines vorhandenen Briefes ist dabei denkbar simpel. Beispiel, die Präambel des zusammen mit dem FeULtr verteilten Beispiel-Brief hat das Aussehen:

documentclass[frutasbabt]{feultr}

usepackage[latin1]{inputenc}
usepackage[T1]{fontenc}

Die Umstellung auf den XeFeULtr geschieht, indem man die oben aufgeführten 3 Zeilen durch

documentclass{xefeultr}

ersetzt. Wer den Einheits-Frutiger-Look durch ein bisschen Kontrast aufpeppen will, fügt noch die Zeile

setmainfont[Ligatures=TeX]{Palatino Linotype}

hinzu, um beispielsweise Briefkörper und Adressfeld in Palatino zu setzen. Das ist zwar streng genommen nicht CD-konform, hat aber durchaus seinen Reiz.

Fazit

Da die oben vorgestellten neuen Features nicht direkt die FeULtr-Klasse betreffen, lohnt sich ein Upgrade tatsächlich nur, sofern ein explizites Interesse an den oben gezeigten Möglichkeiten besteht. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden den aktualisierten FeULtr wie gewohnt unter http://www.fernuni-hagen.de/zmi/download/#frutiger .

Thomas Feuerstack

von Thomas Feuerstack am 18. Dezember 2012 unter Themen abgelegt

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