Themen
Upgrade des IRC-Chat-Systems
Der Chat-Server
Es gibt ihn schon so lange, dass selbst sein Administrator nicht mehr genau sagen kann, wann die erste Version ursprünglich freigegeben worden ist: Die Rede ist vom Chat-Server der FernUniversität. Obwohl sich die zu Grunde liegende Technik seit mindestens 10 Jahren nicht mehr geändert hat, und diese in Zeiten von Videoconferencing und mobiler App-Technik schon fast wie ein Relikt aus der Steinzeit der netzbasierten Kommunikation wirkt, gibt es an der FernUni nach wie vor Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die diese Plattform zum Gedankenaustausch nutzen, wie ein gelegentlicher Blick in die Auslastungsstatistik des Systems zeigt.
Grund genug dem Chat-System nach 5 Jahren mal wieder eine globale Runderneuerung zu gönnen, die im wesentlichen ein Upgrade der einzelnen Basis-Komponenten auf das jeweils aktuelle Release beinhaltete. Die eigentlichen Rahmenbedingungen sind dabei unverändert geblieben:
- Der Chat-Server ist über die Adresse
irc.fernuni-hagen.de(Standard-Port: 6667) mit jedem Client der das IRC-Protokoll beherrscht erreichbar. IRC-Chat-Clients gibt es für jedes Betriebssystem und in jeglicher Ausbaustufe – bekannte(re) Vertreter sind der mIRC unter Windows, XChat (Linux) oder Colloquy für den Mac. - Für web-affine, bzw. kurzentschlossene Benutzer gibt es zudem im hauseigenen Conference Center das Java-Applet PJIRC , über das ein direkter Zugang, d.h. ohne technische Vorarbeiten, möglich ist – doch dazu später mehr.
- IRC unterstützt primär Gruppen-Chats in sogenannten Räumen (Rooms oder Channel). Die Einrichtung eines Raums ist dabei denkbar einfach: Der erste Teilnehmer der einen Raum betritt legt diesen gleichzeitig an, nachdem der letzte Interessierte den Raum verlassen hat, wird dieser automatisch aufgelöst. Für Chats zu Themengebieten jeglicher Art ist also kein Eingriff von Administrator-Seite erforderlich.
Das Conference Center
Das Conference Center ist die hauseigene WWW-Schnittstelle zum Chat-Server, Sie erreichen es über die Adresse http://irc.fernuni-hagen.de . Neben einer Übersicht, was gerade auf dem System so los ist (“Wer chattet wo?“), kann über das bereits erwähnte Java-Applet PJIRC direkt “losgechattet” werden.
von Thomas Feuerstack am 10. Mai 2012 unter Themen abgelegt
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Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre… – Erstellung von Umfragen mit Hilfe von BSCW
Hinter der sogenannten Sonntagsfrage („Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, welche der folgenden Parteien würden sie dann wählen?“) verbirgt sich seit 1949 die vermutlich bekannteste Umfrage der Republik. Doch auch bei weniger prominenten Themen („Welches Haarshampoo würden Sie am ehesten mit dem Begriff ‚Frühling in Irland‘ verknüpfen?) wird gern auf das Hilfsmittel Umfrage zurückgegriffen um aktuelle Meinungen und Trends einzufangen.
Da durch die Erfindung des Internets prinzipiell jedem ambitionierten Meinungsforscher extrem breite Stimmungskreise zugänglich sind, liegt es eigentlich in der Natur der Sache diese auch auszuschöpfen. Vor dem Einsammeln der Ergebnisse steht indes oft der Fluch der modernen Technik. Die gewünschte Umfrage muss softwaretechnisch umgesetzt und über einen Server ins Netz gestellt werden, die gesammelten Ergebnisse sollten dagegen möglichst einfach auswertbar sein.
Eine schnelle und unkomplizierte Lösung für solche Probleme existiert über unseren hauseigenen BSCW-Server (BSCW = Basic Support for Cooperative Work). Von seiner Bestimmung ‘eh schon für die Zusammenarbeit von Arbeitsgruppen über das Netz konzipiert, kann das System mit Hilfe des Objekts Umfrage eine solche auch im Netz darstellen. Wie das geht, soll im weiteren Verlauf dieses Artikels veranschaulicht werden.
Vorbereitung
Egal ob Mitarbeiter(in) oder Studierende(r), jede(r) kann über ihre/seine hochschulweite Benutzerkennung eine Umfrage mit BSCW erstellen. Melden Sie sich einfach unter bscw.fernuni-hagen.de am System an.
Legen Sie vorab einen neuen Ordner/Arbeitsbereich an, in der Sie Ihre Umfrage ablegen. Auch wenn Umfragen nicht unbedingt in Ordnern gespeichert werden müssen, so zahlt sich diese Herangehensweise aus, besonders wenn Sie Ihre Umfrage in einem geschlossenen Teilnehmerbereich durchführen wollen.
Anlegen der Umfrage
Wechseln Sie jetzt in den neu angelegten Ordner, und legen Sie über „Datei“ -> „Neu“ -> „Umfrage“ Ihre Umfrage an. Für den Fall, dass das Objekt Umfrage nicht in diesem Menü enthalten sein sollte, wählen Sie über das Menü „Optionen“ -> „Niveau“ den Wert Experte aus. Die Gestaltung der Umfrage vollzieht sich nun über die beiden Karteikarten Allgemeines und Fragen.
von Thomas Feuerstack am 2. Januar 2012 unter Themen abgelegt
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Mail-Favoriten auf den Muftis einrichten
Bereits seit längerem können die rund 55 an der Fernuni verteilten Multifunktionsdrucker – von uns liebevoll Muftis genannt – zum Scannen verwendet werden. Die eingescannten Vorlagen können dann per Email an den Empfänger versendet werden. So bequem das klingt, so umständlich und fehleranfällig ist die Umsetzung. Den Anleitungen zum sogenannten Scan2Mail, die neben den Muftis hängen, kann man z.B. entnehmen, dass man
- die Taste <Fax/Scan> drücken muss, dann
- im Display <Manuelle Wahl> auswählt, dann – und jetzt kommt der schwierige Teil -
- die Empfängeradresse (Beispiel: Vorname.Name@) eintippt, anschließend
- im Display <Domäne> auswählt,
- anschließend im Display <FernUni-Hagen.de> wählt und schließlich
- die Taste <Start> drückt.
Insbesondere das Eintippen der Empfänger-Mailadresse ist mühsam. Hinzu kommt, dass bei einer eventuellen fehlerhaften Eingabe der Mailadresse keine Fehlermeldung erfolgt, aber natürlich auch keine eingescannte Kopie beim Adressaten ankommt.
Unsere Auszubildenden Fachinformatiker Sebastian Mentz und Stephan Jüdt haben dafür jetzt eine hervorragende Lösung gefunden: Über eine Webschnittstelle kann man am PC im eigenen Büro den zugeordneten Mufti mit Email-Adressen versorgen, erklärt mir Sebastian Mentz. Diese werden anschließend als Favoriten im Display des Druckers angezeigt und können durch einfaches Anklicken als Adressat des eingescannten Dokumentes verwendet werden. Am besten ist es, ergänzt Stephan Jüdt, wenn man pro Abteilung eine Gruppe mit den zugehörigen Mailadressen der Mitarbeiter erstellt, die dann von einem Verantwortlichen gepflegt werden.
Insgesamt, so erläutern mir Sebastian und Stephan, lassen sich bis zu 36 Gruppen mit je 15 Mailadressen speichern. Eine Absprache zwischen den einzelnen Mufti-Benutzern ist deswegen ratsam. Unsere eigene Abteilung hat z.B. für die Gruppen „Support“ und „Admin“ die benötigten Empfänger-Adressen erfasst, die nun von allen bequem über die entsprechenden Karteikarten ausgewählt und verwendet werden können.
Damit alle Kolleginnen und Kollegen von den Mufti-Favoriten profitieren, haben unsere Azubis eine bebilderte Anleitung zur Favoriten-Einrichtung in unserem Wiki erstellt. (http://wiki.fernuni-hagen.de/helpdesk/index.php/Scan-to-Mail_Favoriten_auf_dem_Mufti). Schauen Sie mal rein…
von Manuela Jürgens am 19. Dezember 2011 unter Themen abgelegt
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Teilnahme an Meetings in Adobe Connect nun auch von iOS-Geräten möglich
Eine gute Nachricht: Endlich ist der einfache Weg zur mobilen Teilnahme an Online-Seminaren frei!
Ab sofort kann an Meetings im virtuellen Klassenzimmer „Adobe Connect“ der FernUniversität auch von mobilen iOS-Geräten teilgenommen werden. Bis vor kurzem erschien beim Aufruf eines Meetingraumes über die entsprechende App auf iOS-Geräten noch eine Fehlermeldung – der Zutritt blieb verwehrt.
Auch bei Android-Geräten erschien eine Meldung, die die Bestätigung eines Zertifikats erforderte. Diese fällt nun ebenfalls weg.
Probieren Sie es aus ! Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen und viel Erfolg !
von Christa Bast am 7. Dezember 2011 unter Aktuelles, Themen abgelegt
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Einfachere Aufgabenerstellung im Online-Übungssystem
Speziell für Aufgabenautoren wurde die Erstellung von Aufgaben im Online-Übungssystem umfangreich überarbeitet, um im Regelfall schneller und einfacher zum Ziel zu kommen. Insbesondere wurde ein neuer Assistent zur möglichst einfachen Erstellung typischer handbewerteter Aufgaben entwickelt.
Das Online-Übungssystem bietet eine sehr weitgehende Flexibilität bei der Gestaltung von Aufgaben, einerseits durch freie Webseitengestaltung, andererseits durch automatische Auswertungsmöglichkeiten. So kann das System nicht nur von Hause aus bestimmte Fragetypen (z.B. Multiple- oder Single Choice, Fragen nach Zahlen oder Begriffen) automatisch auswerten, sondern es lässt auch die Anbindung selbst entwickelter Auswertungsmodule zu, die eine automatische Bewertung für standardmäßig nicht unterstützte Fragetypen oder eine automatische Vorkorrektur vor abschließender Handbewertung übernehmen können. Die Kehrseite der Medaille ist, dass viel Flexibilität in der Regel auch mit hoher Komplexität einhergeht und die Aufgabenerstellung auf dem „herkömmlichen Weg“ insbesondere HTML-Kenntnisse und ein Handbuchstudium voraussetzt
von Thomas Feuerstack am 21. November 2011 unter Themen abgelegt
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