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Es muss nicht immer Computer Modern sein

XeTeX: Eine TeX-Erweiterung mit integrierter Unicode- und OpenType-Unterstützung

Für einen echten TeXie stellt schon allein die Überschrift eine Provokation dar. Denn spätestens seit Donald Knuth circa zu Beginn der 90er Jahre des letzten Jahrtausends beschloss die Entwicklung an seiner Satzmaschine einzufrieren, war das System in den Augen seiner Anhänger perfekt, zumindest wurden gemäß seiner Überzeugung alle fürderhin auftretenden Fehler als Features betrachtet.

Schon allein um keinen erneuten Glaubenskrieg zu entfachen, erscheint das System dem etwas distanzierteren Betrachter auch zwanzig Jahre später als gut, in vielen Bereichen sogar als sehr gut – daneben, man ahnt es bereits, gibt es jedoch auch Bereiche die TeX vielleicht nicht ganz so gut, oder formulieren wir es mal etwas freundlicher zumindest nicht zeitgemäß beherrscht.

Kompletter Artikel…

5 Kommentare zu “Es muss nicht immer Computer Modern sein”

  1. Stefan Heßbrüggen sagt:

    1. Unicode-Tauglichkeit ist für alle ein Segen, die gelegentlich fremdsprachige Zeichensätze in Dokumente einzubinden haben. In diesem Zusammenhang eine Warnung: Bibtex ist für sich genommen noch nicht Unicode-fähig. Wie sieht es also mit der Vereinbarkeit von XeTeX und Bibtex aus?

    2. Gibt es einen Freiwilligen im ZMI, der gewillt ist, das neue fernuniversitäre Corporate Design entweder als XeTeX-Klasse oder zumindest als ODT-Vorlage umzusetzen? Wenn ich es richtig im Kopf habe, gibt es nur eine nicht mehr feu-standard-konforme LaTeX-Vorlage für Briefe.

    S. H.

  2. Thomas Feuerstack sagt:

    Hallo,

    zu 1) Ich muss gestehen, dass ich mit Bibtex nicht wirklich auskenne, ich werde aber mal schauen, was ich zu dem Thema finde.

    zu 2) Ich sehe da erstmal keinen großartigen Unterschied darin, das CD der FernUni als LaTeX- oder XeTeX-Klasse umzusetzen. Da stellt sich eher die Frage, für welche der FernUni-Vorlagen tatsächlich eine *TeX-Anpassung gewünscht wird.

    Der bereits vorhandene Brief-Style feultr (für Mitarbeiter unter http://www.fernuni-hagen.de/zmi/produkte_leistungen/intern/schriften_vorlagen.shtml erhältlich) ist tatsächlich nach wie vor auf dem aktuellen Stand.

    ODT wird vermutlich nach wie vor ein Wunschtraum bleiben, weil wir OpenOffice nicht in der offiziellen Produktlinie haben.

  3. F. Heinrichmeyer sagt:

    Openoffice kann zumindest die Briefvorlage so wie sie ist verwenden, einfach mit OO öffnen und als Vorlage abspeichern, fertig.

  4. Blog - ZMI - FernUniversität in Hagen sagt:

    […] Auch außerhalb der FernUniversität tut sich ja nach wie vor was in der TeX-Gemeinde. Eine der jüngeren Entwicklungen firmiert unter dem Namen XeTeX, wohinter sich kurz gesprochen, eine TeX -> PDF-Maschine verbirgt, die über das Paket fontspec Zugriff auf die Open-/TrueType-Schriften des eigenen Betriebssystems gestattet (s.a.: Es muss nicht immer Computer Modern sein). […]

  5. die ehemalige sagt:

    LG an meine ehemalige Uni 🙂 zeigt sich wieder dass ich die richtige Wahl traf

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