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MS-Word und Acrobat XI erzeugen defekte PDFs

In letzter Zeit erreichen uns immer wieder mal Hinweise, dass über Word erzeugte PDF-Dokumente trotz korrekter Bildschirm-Darstellung nicht gedruckt werden können. Je nach Qualität des im Drucker befindlichen RIPs (für Laien: RIP = Raster Image Processor) wird der Druck dabei entweder mit einer Fehlermeldung abgebrochen, oder aber der Drucker lässt bestimmte Textpassagen einfach weg.

Eine im ZMI spontan gegründete TroubleTaskForce konnte den Fehler durch eine umfangreiche Testreihe in einer fehlerhaften Font-Einbettung innerhalb des PDFs lokalisieren. Betroffen sind demnach PDFs, welche die folgenden Kriterien erfüllen:

  • Das Ursprungsdokument wurde mit MS-Word erfasst. (Vermutlich tritt der Fehler aber auch bei allen anderen Office-Produkten auf).
  • Innerhalb des Dokuments werden Frutiger-LT-Com-Schriften, vorzugsweise die fetten Varianten verwendet.
  • Das PDF wurde unter Word mit Hilfe des durch Acrobat XI bereitgestellten Druckertreibers Adobe PDF generiert.

Bislang sind uns noch keine Möglichkeiten bekannt solche defekten PDFs nachträglich zu reparieren. Sie können jedoch in Ihrer Eigenschaft als Dokumenten-Author im Vorfeld dafür Sorge tragen, fehlerfreie PDFs zu erstellen.

  • Vermeiden Sie es PDF-Formate zu generieren, indem Sie Ihr Office-Dokument über den Treiber Adobe PDF „drucken“.
  • Verwenden Sie stattdessen die Funktion PDF erstellen aus dem Acrobat-Menü Ihrer Office-Anwendung (Abbildung 1). Durch diese Aktion werden zudem, gewissermaßen als Gratisbeigabe, noch interne Verlinkungen innerhalb des Dokuments, bspw. Inhalts- und Abbildungsverzeichnisse, im PDF anklickbar gestaltet.
Abbildung 1: PDF erstellen

Abbildung 1: PDF erstellen.

  • Alternativ steht Ihnen, zumindest unter Word 2010, im Menü Datei noch die Funktion Als Adobe PDF speichern zur Verfügung, mit der dieser Fehler ebenfalls nicht auftritt.

    Eigenschaften des PDF-Dokuments

    Abbildung 2: Eigenschaften des PDF-Dokuments.

Ihre fertigen PDFs können Sie übrigens checken (außer, dass Sie sie drucken), indem Sie im Acrobat das Fenster Datei -> Eigenschaften öffnen und auf die Registerkarte Beschreibung klicken (s. Abbildung 2). Sollte sich im Abschnitt Erweitert hinter dem Label PDF erstellt mit der Eintrag Acrobat Distiller 11.0 befinden ist Vorsicht geboten. Der korrekte Eintrag lautet Adobe PDF Library 11.0.

von Thomas Feuerstack am 8. August 2013 unter Aktuelles, Themen abgelegt

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Die letzten ihrer Art: FernUni beendet die Ära dfn@home

Am 28.02. wird der Service dfn@home endgültig abgeschaltet. Den letzten verbliebenen Kunden wurde fristgerecht gekündigt – sie müssen sich jetzt andere Provider suchen.

Dabei war der @home-Zugang bei seiner Produktivschaltung im Jahre 1998 noch eine mittelschwere Sensation. Um das zu verstehen, müssen wir uns jedoch in eine Zeit zurück versetzen, in dem das heutige Highspeed-Datennetz – über das nebenbei noch telefoniert werden kann – noch blanke Phantasterei war. Stattdessen existierte ein (überwiegend analoges) Telefonnetz, über das die ersten Nerds zusätzlich und nebenbei Daten verschickten. Gralshüterin dieses Netzes war, als Nachfolgerin der Bundespost, die Deutsche Telekom. Und die rechnete getreu nach dem Motto „Strenge Rechnung, gute Freundschaft“ auf die Minute, nach Distanz und als Quasi-Monopolistin natürlich auch nicht zu knapp ab.

An der FernUni existierten zu diesem Zeitpunkt genau zwei Zugangstelefonnummern zum hiesigen Rechnernetz, und die für den Kunden entstehenden Kosten richteten sich wie bereits erwähnt nach der Telefon-Tarifstruktur. Bei dauerhaftem Netzverkehr konnte sich eine Wohnsitzverlegung nach Hagen zumindest finanziell durchaus lohnen.

Ankündigung des Netzzungangs zum Ortstarif im InFernU 2/98

Ankündigung des Netzzungangs zum Ortstarif im rz-InFernU 2/98

Das alles geriet mit der Ankündigung der FernUni im Spätsommer 1998 heftig ins Wanken, dass über den Telekom-Service uni@home zukünftig alle Beschäftigten und Studierenden zum City-Tarif ins Netz kommen würden – und zwar unabhängig vom jeweiligen Standort!

Der mit der Veröffentlichung des rz-InFernU einsetzende Feedback-Tsunami, hätte den zentralen Helpdesk beinahe weggerissen – nie wieder war die Nachfrage nach Zugangskennungen so hoch.

Der ersten Euphorie-Welle folgte indes auch direkt die Phase der Ernüchterung. Instabilitäten im System, die zeitweise zu tagelangen Totalausfällen führten, ließen auch weiterhin die Helpdesk-Telefone schrillen. Besonders ärgerlich war dabei der Umstand, dass die Telekom ihren (und unseren) Kunden auch dann Tarifeinheiten in Rechnung stellte, wenn das System mal wieder down war. Prinzipiell existierte hierfür zwar ein Recht auf Erstattung, der Schuld-Nachweis (manche Dinge ändern sich tatsächlich nie) war jedoch in jedem Fall vom Kunden zu erbringen. Das, und ein stetiges Kompetenz-Gerangel zwischen dem Support der Telekom und den Kolleginnen und Kollegen unseres Rechenzentrums, ließen die Sympathiewerte für uni@home wieder deutlich sinken.

Fast unmerklich kamen zudem bereits zu diesem Zeitpunkt erste Diskussionen auf, ob denn der von der Telekom angebotene Ortstarif tatsächlich noch soooo günstig wäre (der Markt war eindeutig in Bewegung geraten), so dass im Frühjahr 2001 die Ankündigung des DFN-Vereins, einen eigenen Zugangsservice unter dem Namen DFNZugang@home anzubieten, freudig begrüßt wurde. Knapp 3 Monate später war es dann soweit: Für schmale 2,48 Pfennig pro Minute und unter dem schnell noch in dfn@home geänderten Namen, wurde die neue Einheitsnummer von der Firma Talkline eingerichtet. Der gleichzeitig angedachte, werbeunterstützte Zugang für noch günstigere 2 Pfg./Min. wurde hingegen nie realisiert.

inf398

Eine Ausgabe später war die anfängliche Euphorie schon deutlich abgekühlt.

 

Die neuen Marktgesetze bekam indes auch bald die Firma Talkline zu spüren, die sich bereits im Folgejahr aus der Festnetzsparte zurückzog und dfn@home der Firma Mediaways überließ. Die erweiterte das Angebot noch um ein paar DSL-Tarife, bevor sie selbst von Telefonica geschluckt wurden – richtig durchsetzen konnte sich das dfn@home-Providing jedoch nie mehr. Die Konkurrenz seitens der großen Telefonanbieter wurde zunehmend erdrückender, die Goldgräber-Stimmung im Festnetz-Dschungel war definitiv vorbei. Auch das Universitätsrechenzentrum trug dieser Tatsache Rechnung, indem es die Zugangsschwerpunkte zunehmend in den Aufbau sogenannter Virtual Private Networks (oder kurz VPN) verlagerte um dadurch heute jedem Teilnehmer, unabhängig von seinem Provider, die volle Service-Bandbreite zu ermöglichen.

Von daher ist es schon fast erstaunlich, dass von einstmals mehr als 5000 Teilnehmern immerhin noch 37 Benutzer übrig geblieben sind, für die das Kapitel am Ende dieses Monats nun auch definitiv zu Ende ist. Auch den Mimen flicht die Nachwelt keine Kränze.

Thomas Feuerstack

von Thomas Feuerstack am 14. Februar 2013 unter Themen abgelegt

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Änderungen im easyplot: Ticket statt Telefon

Wenn von Service-Angeboten des Zentrums für Medien und IT die Rede ist, so denkt man zumeist an die klassischen Provider-Angebote, wie E-Mail, den zentralen WWW-Server, Moodle, Voice over IP und viele andere mehr. Daneben betreibt das ZMI jedoch auf viele kleinere Services, die in dem Gros des Angebots häufig auch schon mal untergehen.

Einer dieser kleineren Goodies ist unser Großformatdrucker HP T1100  auf dem Plakate und Poster bis zu einer Größe von DIN A0 ausgegeben werden können, natürlich auch in Farbe (und das bislang nach wie vor gratis). Jetzt ist so ein Großformatdrucker in erster Line natürlich auch „nur“ ein Drucker, d.h. prinzipiell kann er wie das eigene Tischmodell über einen Druckertreiber angesteuert werden. Die Schwierigkeiten beginnen indes mit einer sauberen Konfiguration, die ungleich aufwändiger ist als bei einem Desktop-Gerät – speziell, wenn man den Plotter eher selten benötigt.

easyplot

Die Auftragsmaske von easyplot

Das ZMI hat den HP T1100 daher gewissermaßen von Beginn an, um die Web-Schnittstelle easyplot erweitert. Über easyplot können Vorlagen, die in einem Standard-Format vorliegen (PDF oder PostScript) und eine Standardgröße besitzen (A4 bis A0), ohne aufwändige Konfigurationsarbeiten in die Plotter-Queue gestellt werden. Benötigt werden eigentlich nur die Datei mit dem zu druckenden Dokument, die Ursprungsgröße des Dokuments, sowie seine Ausrichtung. Wahlweise kann der Auftrag noch um Angaben zu einer gewünschten Papiersorte, die Anzahl der benötigten Kopien und für eine eventuell benötigte Skalierung ergänzt werden. Abschließend genügt ein Klick auf „Dokument drucken!“ und fertig ist der Auftrag…

… dann leider doch noch nicht ganz. Denn durch den letzten Mausklick wird das Dokument nur in die Auftragswarteschlange des Plotters gestellt, wo es dann auf die manuelle Freigabe durch den diensthabenden ZMI-Kollegen harrt.

Bislang gestaltete sich das nachfolgende Procedere so, dass der o.a. Kollege per Telefon über den wartenden Druckauftrag informiert werden musste. Dieses Verfahren war jedoch in letzter Zeit, bedingt durch Urlaub, Krankheit, allgemeine Personalknappheit und last not least andere Aufgaben, nicht immer vom Erfolg gekrönt. Aus diesem Grund haben wir den Prozessablauf ab sofort so geändert, dass gleichzeitig mit dem Abschicken des Druckauftrags automatisch ein Auftragsticket für Sie erzeugt wird. Nach Ausführung Ihres Druckauftrags erhalten Sie  per E-Mail die Information, wo das fertige Poster abgeholt werden kann.

Bedingt durch die oben geschilderte Prozessänderung, mussten auch die Rahmenbedingungen zum Zugriff auf easyplot angepasst werden.

  • Sie erreichen easyplot ab sofort über die Adresse https://www.fernuni-hagen.de/easyplot .
  • Die oben aufgeführte Adresse verlangt eine Authentifizierung über Ihre hochschulweite Benutzerkennung und das zugehörige Passwort. In diesem Zusammenhang werden nur Kennungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern akzeptiert, d.h. im Umkehrschluss es funktionieren keine Kennungen von Studierenden und auch keine Funktionsaccounts.

Weitere Fragen zum Thema können Sie, wie gewohnt, unserem Helpdesk stellen – auch wenn Sie die Antworten vermutlich erst 2013 erhalten werden. Das Redaktionsteam des ZMI-Blogs wünscht Ihnen und Ihren Angehörigen bis dahin einen guten Rutsch.

Thomas Feuerstack

von Thomas Feuerstack am 28. Dezember 2012 unter Themen abgelegt

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Nur für TeXies: Upgrade des FeULtr

TeXies an der FernUni kennen ihn ja bereits seit Jahrzehnten, den Brief-Style der FernUniversität in der für LaTeX angepassten Version: den FeULtr. Seit 2003 ist er der Freund all derjenigen, die ihre FernUni-Korrespondenz in LaTeX erledigen wollen (oder sie zumindest nicht in Word verfassen mögen).

Upgrades waren in all den Jahren nur nötig, wenn es a) echte Bugs zu beheben gab (eher selten), oder b) sich die FernUni (nicht ganz so selten) gerade mal wieder für ein neues Brief-Design entschieden hatte. Das gerade jetzt, kurz vor seinem 10. Geburtstag, eine neue Version erscheint, hat dann auch (gottseidank!) weder mit dem einen, noch mit dem anderen Grund zu tun.

Tatsächlich sind die vorgenommenen Änderungen auch eher Erweiterungen als Fehlerkorrekturen, und sie betreffen die folgenden Punkte:

lfrs.sty

Das im FeUltr enthaltene Paket lfrs.sty ist die eigentliche Schnittstelle zu den, für das FernUni-Corporate Design benötigten, Frutiger-Schriften. Es kann aber auch eigenständig außerhalb der Briefklasse benutzt werden, um beispielsweise in Kurs-Materialen die Standard-Serifenlose auf Frutiger LT Com umzuschalten. Beispiel:

usepackage{lfrs}

setzt, wie oben bereits beschrieben, Frutiger als Standard-Schriftart für serifenlose Schriften. Wer’s ausprobiert wird dabei jedoch schnell feststellen, dass die Frutiger im Vergleich zu Standard-Serifen-Schriften wie Times oder Palatino „zu groß“ geraten wirkt.

Abhilfe schafft hier der optionale Parameter scaled, über den die Frutiger ein Stück verkleinert wird. Beispiel:

usepackage[scaled]{lfrs}

sorgt dafür, dass das Gesamtbild im Vergleich zu den Serifen-Schriften deutlich harmonischer gerät. Wem das immer noch nicht ausreicht, kann einen zusätzlichen Saklierungsfaktor angeben, um den die Frutiger-Schrift geändert wird.

usepackage[scaled=0.5]{lfrs}

bindet die Frutiger LT Com in der Hälfte der Originalgröße in das eigene Dokument ein. Ein herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle an die Kollegin Helga Huppertz, die dem lfrs.sty die Skalierungen beigebracht hat.

 xefeultr.cls

Auch außerhalb der FernUniversität tut sich ja nach wie vor was in der TeX-Gemeinde. Eine der jüngeren Entwicklungen firmiert unter dem Namen XeTeX, wohinter sich kurz gesprochen, eine TeX -> PDF-Maschine verbirgt, die über das Paket fontspec Zugriff auf die Open-/TrueType-Schriften des eigenen Betriebssystems gestattet (s.a.: Es muss nicht immer Computer Modern sein).

Hinter xefeultr.cls verbirgt sich nun der erste Ansatz, um FernUni-Briefe auch mit XeLaTeX, der LaTeX-Adaption von XeTeX, setzen zu können. Die Umstellung eines vorhandenen Briefes ist dabei denkbar simpel. Beispiel, die Präambel des zusammen mit dem FeULtr verteilten Beispiel-Brief hat das Aussehen:

documentclass[frutasbabt]{feultr}

usepackage[latin1]{inputenc}
usepackage[T1]{fontenc}

Die Umstellung auf den XeFeULtr geschieht, indem man die oben aufgeführten 3 Zeilen durch

documentclass{xefeultr}

ersetzt. Wer den Einheits-Frutiger-Look durch ein bisschen Kontrast aufpeppen will, fügt noch die Zeile

setmainfont[Ligatures=TeX]{Palatino Linotype}

hinzu, um beispielsweise Briefkörper und Adressfeld in Palatino zu setzen. Das ist zwar streng genommen nicht CD-konform, hat aber durchaus seinen Reiz.

Fazit

Da die oben vorgestellten neuen Features nicht direkt die FeULtr-Klasse betreffen, lohnt sich ein Upgrade tatsächlich nur, sofern ein explizites Interesse an den oben gezeigten Möglichkeiten besteht. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden den aktualisierten FeULtr wie gewohnt unter https://www.fernuni-hagen.de/zmi/download/#frutiger .

Thomas Feuerstack

von Thomas Feuerstack am 18. Dezember 2012 unter Themen abgelegt

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Videoprüfungen im Fernstudium: Möchten Sie mehr wissen?

 

Seit mehr als zehn Jahren werden Prüfungen über das Medium der Videokonferenz vom ZMI technisch unterstützt, und die Zahl der so durchgeführten Prüfungen steigt kontinuierlich immer weiter an – wir möchten dies zum Anlass nehmen, Sie über dieses, Ihnen vielleicht nicht so ganz bekannte Element in unserem Fernstudiensystem näher zu informieren.

Zu Beginn war es zunächst nur üblich, Videoprüfungen von ausländischen Standorten aus abzulegen – für inländische Studierende war eine Fahrt nach Hagen notwendig. Mit der Gründung der Regionalzentren sind die Möglichkeiten für Studierende, Videoprüfungen abzulegen, erweitert worden. Das bringt einen kräftigen Nachfrageschub, so dass wir gegenwärtig weitere notwendige Systematisierungen in Angriff nehmen; insbesondere haben wir hier zur Verbesserung des gesamten Anmeldeverfahrens die Nutzung einer hochschulweit geltenden Raumbuchung im Blick.

Die Regionalzentren sowie die meisten ausländischen Studienzentren und natürlich das Studio auf dem Hagener Campus sind einheitlich mit einem Videokonferenzsystem von LifeSize® ausgestattet. Mit hinreichend guten Datenleitungen ist damit ein Standard erreicht, der Prüfungen bestmöglich unterstützt:

  • stabile und hoch auflösende Bildübertragung,
  • synchroner Ton ohne Zeitversatz,
  • die gemeinsame Sicht auf bearbeitbare Dokumente

Dies sind die wesentlichen Anforderungen, damit nicht durch technische Unzulänglichkeiten zusätzlicher Stress in eine Prüfung gebracht wird.

Neben der speziellen Videokonferenz-Technik gibt es natürlich etliche Möglichkeiten für Bild-Ton-Kommunikation wie Adobe Connect. Wegen eines einheitlichen Standards und auch aus der hochschuldidaktischen Überlegung heraus, dass eine Prüfung ein klares Arrangement von Ort, Zeit und Verfahren haben sollte, ist die vom ZMI unterstützte Videoprüfung eine angemessene Lösung für das Fernstudium.

Zuständig für die Videoprüfungen ist im ZMI die Abteilung „Medienerstellung“ (Leitung Dr. F.-W. Geiersbach); betreut werden die Videokonferenzen von Sabine Gollnick und Jennifer Dahlke.

Für Rückfragen und insbes. Anmeldungen gibt es die Funktionsadresse VideopruefungenZMI@FernUni-Hagen.de.

 

von admin am 8. November 2012 unter Themen abgelegt

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Neuer Web-Proxy: Sicher surfen leicht gemacht! (Update)

Spam, Viren und Spyware – immer neue, sich schnell wandelnde Web-Bedrohungen mehren sich in rasantem Tempo. Wie schnell ist der Link in einer Mail oder auf einer Webseite angeklickt und plötzlich befindet man sich, ohne es auf den ersten Blick zu erkennen, auf einem Webangebot mit bösartigen Absichten.

Vorbei sind die Zeiten, in denen Viren ausschließlich per E-Mail verteilt wurden. Moderne Angriffszenarien haben es auf Ihre Zugangsdaten abgesehen (Phishing nach Bankdaten, Benutzerdaten, Passwörtern, etc.) oder nutzen Sicherheitslücken auf Ihrem PC um Schadsoftware (Viren, Malware, Spyware) zu installieren (vergl. Gefahr durch Phishing Mail).

ironport

Um diesen Angriffszenarien effektiv begegnen zu können, bietet Ihnen das ZMI ab sofort einen neuen Web-Proxy mit Echtzeitschutz für den ein- und ausgehenden Datenverkehr und damit eine optimale Lösung vor den Gefahren aus dem Web. Die Cisco Ironport Websecurity Appliance schützt Sie und Ihren PC während des Surfens vor Phishing-Attacken, Viren & Co. Dazu werden u.a.  zwei Techniken angewandt:

 

  • Web-Reputationsfilter:
    analysiert verschiedene Parameter, um die aufgerufene Webseite in Echtzeit auf ihren ‚Ruf‘  hin zu beurteilen. Der Web-Reputationsfilter mit Daten von SenderBase, der weltweit größten Beobachtungs- und Bewertungs-Datenbank des globalen E-Mail- und Web-Verkehrs, nutzt diese Werte um URL-Anfragen zu bewerten und zweifelhafte Seiten effektiv zu filtern.
  • Anti-Spyware / -Malware Engine:
    Die Appliance  gewährleistet umfassenden Schutz vor Adware, Tracking Cookies, Phishing- und Pharming-Attacken und vielen weiteren Bedrohungen aus dem World Wide Web. Hierbei kommt die bewährte Sophos-Engine zum Einsatz.

Sobald ein potentiell gefährliches Webangebot betreten wird, meldet sich der Web-Proxy mit einem entsprechenden Warnhinweis zu Wort:

ironport_warnung

Der Weg zum sicheren Surfen und was Sie dazu in Ihrem Webbrowser eintragen müssen, haben wir  in dem Helpdesk-Wiki Artikel „WebProxy“ für Sie ausführlich dokumentiert.

Update:

Im Helpdesk-Wiki Artikel „WebProxy“ steht nun auch beschrieben, wie Sie eine automatische Konfiguration der Proxy-Einstellungen einrichten.

 

Bastian Therres,  Jens Vieler

 

von admin am 13. August 2012 unter Themen abgelegt

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BSCW-Update 5.0.3: Sonnige Aussichten mit einigen Wolken (running on Sun with some clouds)

Seit dem 10. Juli läuft unser Shared Workspace System BSCW (https://bscw.fernuni-hagen.de) mit dem momentan  aktuellen Release 5.0.3. Da BSCW-Updates  vom OrbiTeam im Normalfall relativ sanft umgesetzt werden, das heißt zumindest für den Endanwender zeigt sich das aktualisierte System mit überwiegend vertrauten Oberflächen, sind im Umkehrschluss neue Features (und Bug-Fixes von bekannten Features) weniger sichtbar.  Und das ist eigentlich schade, denn BSCW kann viel mehr, als lediglich Daten auf einem zentralen Server abzulegen.

Bug-Fixes

Mit der Version 5.0.3 sind sämtliche JavaScript-basierten BSCW-Werkzeuge, allen voran der interne Editor zum Erstellen und Bearbeiten von  Notizen und Diskussions- / Forenbeiträgen wieder mit Firefox (bis Version 13) kompatibel. Auch wenn die Erfahrung zeigt, dass Firefox mit jeder neuen Version (und somit gefühlt alle 3 Wochen) etwas „engstirnigere“ JavaScript-Interpreter veröffentlicht, so ist der Gedanke doch tröstlich, dass dieser „Vorsprung“ seitens des OrbiTeams offenbar immer wieder aufgeholt wird. Sofern dieses Wechselspiel irgendwann zu nervtötend wird: Der Internet Explorer zeigt sich erstaunlicherweise in diesem Zusammenhang wesentlich kompatibler.

Neue Features

Direkte Dokumentbearbeitung

Wie bereits oben angesprochen beherrscht BSCW nicht nur die Ablage von Dateien. Über die schon seit längerem bekannte  WebDAV-Schnittstelle konnten bislang  bereits MS-Office-Dokumente direkt auf dem System bearbeitet werden, ohne dass diese im Vorfeld auf den eigenen Rechner kopiert und abschließend zurückgespielt werden mussten.

Ab sofort kann nun über das (eigentlich vom CMS-System Plone her bekannte) externe Hilfsprogram ZopeEdit  jedes auf BSCW abgelegte Dokuments direkt im BSCW-Workspace bearbeitet werden.  Anderenorts nennt man so etwas auch schon mal Cloud-Funktionalität.

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von Thomas Feuerstack am 11. Juli 2012 unter Themen abgelegt

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Nach dem Umzug: ZMI nimmt hochmodernes Raumbuchungssystem in Betrieb

Das ZMI hat mit dem (Rück-) Umzug ins AVZ für seine Besprechungs- und Seminar-Räume ein hochmodernes und innovatives Raumbuchungssytem in Betrieb genommen. Das System zeichnet sich insbesondere durch folgende innovative Eigenschaften aus:

  • Eine ausgeprägte Selbstbedienungsfunktion
    Bei Bedarf kann jede Mitarbeiterin / jeder Mitarbeiter jederzeit ohne bürokratische Hindernisse die gewünschten Räume selber buchen und belegen.
  • Hohe Flexibilität
    Änderungen von Terminen (auch von Kolleginnen und Kollegen) können kurzfristig, sozusagen „durch einem Federstrich“ vorgenommen werden. Dadurch können Buchungen jederzeit an aktuelle Erfordernisse angepasst werden.
  • Die gut gelungene und hochgradig konfigurierbare Oberfläche (myEdding)
    Neben dem eigentlichen Portal wurde die grafische Oberfläche des Buchungssystems so konfiguriert, dass sie jederzeit von den Nutzerinnen und Nutzern spontan und frei gestaltbar ist. Die dadurch freigesetzte Kreativität erzeugt Synergieeffekte für sämtliche anstehenden Meetings.
  • Netz- und Betriebssystemunabhängigkeit
    Die Nutzung des Systems ist ohne jegliche Netzverbindung und unabhängig von allen persönlichen Systemvorlieben bei minimalen technischen Voraussetzungen möglich. Dies setzt Maßstäbe für die Entwicklung zum barrierefreien Web 6.0.

Einen ersten Eindruck des Systems vermittelt dieser Screenshot kurz nach Inbetriebnahme.

Raumbelegungsliste für den A501

Abbildung 1: myEdding im Beta-Test – Die Raumbelegungsliste für den A501

Nach diesem erfolgreichen Start wird das Zentrum für Medien und IT  das System weiter intensiv testen. Alle zusätzlich Interessierten dürfen sich gern (am besten über einen entsprechenden Blog-Kommentar) über eigene Test-Möglichkeiten informieren.

Bernd Vogeler / Thomas Feuerstack

von Thomas Feuerstack am 4. Juli 2012 unter Themen abgelegt

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Virenbefall – was tun?

Vielleicht waren auch Sie schon einmal betroffen: ein Virus hat sich auf Ihrem Rechner eingenistet und nun ist die Unsicherheit groß. Welche Konsequenzen hat der Virenbefall? Sind noch alle Daten vorhanden? Gefährde ich andere Rechnersysteme? Und vor allem: wie werde ich den Virus wieder los? In diesem Artikel erfahren Sie alles Notwendige.

Zum Schutz Ihrer Daten und zur Sicherheit aller Rechner im Fernuni-Netz muss Ihr Arbeitsplatz-Rechner virenfrei sein. Um das zu gewährleisten, hat das ZMI eine dem aktuellen Gefahrenpotential angepasste Schutz-Strategie erarbeitet. Der Schutz besteht in zweifacher Hinsicht: zum Einen sorgt das ZMI zentral für die Vorbeugung vor dem Virenbefall. Dies geschieht durch eine Virenüberwachung von zentralen Diensten und durch die zentrale Bereitstellung von Schutzprogrammen für alle Arbeitsplatzrechner. Größtmöglichen Schutz haben hierbei alle Beschäftigte, deren Rechner vom ZMI eingerichtet wurde und der damit  in der Windows-Domäne „buerokommunikation“ eingebunden ist. Falls die Vorsorge ausnahmsweise nicht greift wird ihr Rechner zentral, umgehend und sicher vom Virus befreit, Sie müssen nichts weiter tun.

Vorbeugender Virenschutz

Ein absolutes Muss ist die Installation von Antiviren-Software auf Ihrem Arbeitsplatzrechner! Auch das regelmäßige Erneuern der Virendefinitionsdateien und Aktualisieren (Updaten) der Software ist Pflicht.

Falls Ihr Rechner durch das ZMI eingerichtet wurde und sich in der Windows-Domäne „buerokommunikation“ befindet, ist das Virenschutzprogramm Sophos automatisch installiert. Auch die Aktualisierung der Software geht bequem und einfach, weil Ihnen das ZMI diese automatisch über das FernUni-Netz auf Ihrem Rechner zur Verfügung stellt. Damit ist Ihr Schutz vor unliebsamen Gästen stets „up-to-date“. Sie müssen sich im Normalfall um nichts kümmern.

Bitte installieren Sie in diesem Fall auch keine weiteren Virenscanner. Das erhöht nicht die Sicherheit, sondern mindert sie unter Umständen sogar!

Virenbereinigung durch das ZMI

Da täglich neue Viren im Netz erscheinen, kann Ihr Rechner trotz aller Vorsichtsmaßnahmen von einem Virus befallen werden. Dieser Virenbefall wird sofort in unserer Sophos-Zentrale (Sophos-Console) gemeldet. Das ZMI reagiert darauf in folgender Weise:

  • Sie erhalten eine E-Mail, dass wir den Virus sofort für Sie bereinigen. Diese Aktion erfolgt direkt über die Sophos-Console im ZMI. Ihre Arbeit an Ihrem Rechner wird dadurch in keiner Weise beeinträchtigt.
  • In wenigen Ausnahmefällen ist bei einigen Viren eine Bereinigung auf diese Weise nicht möglich. Wir schicken Ihnen dann eine E-Mail mit der Bitte, uns umgehend im Helpdesk anzurufen. Wir entfernen dann mit Ihnen gemeinsam den Virus.
  • Sie erhalten abschließend noch eine E-Mail, wenn der Virus erfolgreich von Ihrem Rechner entfernt wurde.

Um eine weitere Ausbreitung der Viren zu vermeiden muss die Virenbereinigung dem ZMI binnen drei Arbeitstagen nach der ersten Virusmeldung ermöglicht werden. Passiert das nicht, wird für das betroffene Gerät aus Sicherheitsgründen der Zugang zum Fernuni-Netz gesperrt. Erst nach erfolgreicher Virenbereinigung wird der Zugang  wieder ermöglicht. Während der Sperrzeit können Sie mit einem alternativen Gerät unbeeinträchtigt weiter arbeiten.

Virenbereinigung Do-it-yourself

Ihr Rechner oder Notebook befindet sich nicht in unserer Windows-Domäne „buerokommunikation“? Oder Sie arbeiten gar nicht mit einem Windows-PC, sondern mit einem Macintosh- oder Linux-Rechner?

Das ZMI unterstützt Sie gerne bei der Einrichtung des Virenschutzes. Dies gilt auch für Systeme, die aus verschiedenen Gründen, selbst weniger anfällig für Viren sind. Da aber diese Systeme ebenfalls befallene Daten empfangen und versenden können, die dann zu Schäden an anderen Rechnern im Netzwerk führen, sollten diese ebenfalls regelmäßig auf befallene Dateien untersucht werden.

Da die Systeme nicht an eine zentrale Viren-Console angebunden sind, sind  Sie  verantwortlich für den Schutz Ihres Rechners und Ihrer Daten.

  • Für Windows-PCs, die sich nicht in unserer „buerokommunikation“- Domäne befinden, stellen wir Ihnen auf den  ZMI-Webseiten den Sophos-Client (https://www.fernuni-hagen.de/zmi/SOFTWARE/sophos/ESXP.zip ) zur Verfügung, den Sie herunterladen und selbst auf Ihrem Rechner installieren und konfigurieren müssen.
  • Für Macintosh-Rechner empfehlen wir Clamxav, ein Programm, das Sie ebenfalls auf unseren Download-Seiten des ZMI finden (https://www.fernuni-hagen.de/zmi/download/#software).
  • Für Linux-Rechner empfehlen wir Clamav, ein Programm, das Sie ebenfalls auf unseren Download-Seiten des ZMI finden (https://www.fernuni-hagen.de/zmi/download/#software).
  • Ein eventuell auftretender Virenbefall wird allerdings in den oben beschriebenen Situationen vom ZMI nicht bemerkt, so dass Sie selbst für die möglichst umgehende Bereinigung zum Schutz Ihrer Daten verantwortlich sind. Wir unterstützen Sie dabei gerne – fordern Sie unsere Hilfe an.

Für die Sicherheit der Fernuni-Infrastruktur und für den Schutz Ihrer Daten und Dokumente ist es immens wichtig, dass alle IT-Geräte virenfrei sind. Bitte tragen auch Sie in angemessener Weise Sorge.

Für weitere Fragen zu diesem Thema steht Ihnen gerne Ihr Helpdesk-Team (Tel. 4444, E-Mail: helpdesk@fernuni-hagen.de) zur Verfügung.

von juergensm am 19. Juni 2012 unter Themen abgelegt

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MathJax-Erweiterungen im Newsportal

Seit 2010 werden mathematisch Formeln, die in LaTeX-Notation vorliegen, als Graphik dargestellt. Das dafür zuständige CGI ist jetzt durch die JavaScript-Engine MathJax ersetzt worden, die zusätzliche Möglichkeiten eröffnet.

Seitdem wir unsere webbasierte Schnittstelle zum News-Server in Betrieb genommen haben, haben wir so viele Änderungen, Erweiterungen und manchmal sogar Fehlerkorrekturen nachgefahren, dass man den Eindruck gewinnen könnte, die Sourcen haben kaum noch was mit dem ursprünglichen Auslieferungsstatus gemein. Zuletzt haben wir  im Februar 2010 mit der Anbindung an das CGI mathtex eine Schnittstelle geschaffen, über die mathematischer Formel-Code in der Web-Ausgabe als Graphik dargestellt wird. Diese Möglichkeit wurde seinerzeit im Blog-Artikel  „Neues vom Newsportal: Mathematische Formeln lesbarer darstellen“ beschrieben.

Diese seinerzeit überwiegend selbstgebastelte Schnittstelle wurde in der Zwischenzeit durch die JavaScript-Engine MathJax ersetzt. Das dies offenbar noch niemandem aufgefallen ist – zumindest sind mir bislang keine Beschwerden zu Ohren gekommen – liegt vermutlich daran, dass zwischen dem alten und neuen Verfahren auf den ersten Blick kaum Unterschiede sichtbar werden – auf diesen Punkt werden wir tatsächlich später noch zurück kommen.

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von Thomas Feuerstack am 15. Juni 2012 unter Themen abgelegt

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FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, Zentrum für Medien und IT (ZMI), 58084 Hagen, Tel.: +49 2331 987-2809, Fax: +49 2331 987-2720